PR 2544 - GEFANGENE DES HANDELSSTERNS - Leo Lukas

Cover PR 2544Autor: Kyr

In PR 2537 verließen wir unsere Helden; sie wurden gerade mit dem Raumschiff MIKRU-JON auf dem Handelsstern FATICO festgesetzt. An Bord sind Perry, Gucky, das Konzept Lloyd/Tschubai und der »Schattenmaahk« Pral. Atlan wartet mit der JULES VERNE und etwa 40.000 weiteren Schiffen in sicherer Entfernung auf ein Zeichen von unserem Mann im All.

Perry beschliesst MIKRU-JON, die von Schirmfeldern eingeschlossen ist, mit seinen Gefährten und einigen Kampfrobotern zu verlassen. Als Tarnung verwenden sie Darturka-Ganzkörpermasken. Jedoch durchschaut Satwa, die »Klon-Tefroderin« und Ordonanz des Frequenzfolgers Vastrear, den Schwindel. Sie lässt eine Lücke in den Schirmfeldern schalten. Diese Gelegenheit lassen sich Perry und Lloyd/Tschubai, sowie Gucky und Pral nicht entgehen. Beide Teams teleportieren. Während Perry und das Konzept Lloyd/Tschubai zurückgeschleudert werden, finden sich Gucky und Pral in einem weiter gefassten Energieschirm wieder.

Ziemlich langatmig geschildert können sich Gucky und Pral aus dieser Teleporterfalle retten, indem sie ihre Parafähigkeiten »tauschen«. Wie das plötzlich funtkionieren soll ist irrelavant, es geht.
Rhodan und Lloyd/Tschubai werden jeweils in eine Zelle gesperrt und verhört.

Währenddessen demontieren einige gelangeweilte Okrivar-Techniker die Kampfroboter um möglicherweise von irgendwelchen technischen Erkenntnissen zu profitieren. In einem dieser Roboter hat sich der positronisch-biologische Roboter Jawna Togoya verborgen, der nun die Techniker überwältigt und einen von ihnen als Geisel nimmt. Der Posbi erfährt von dem Techniker, dass die einzelnen Bereiche des Handelsstern voneinander getrennt sind, nur hochrangigen Personen ist es möglich ein Transportsystem zu nutzen, um zwischen diesen Bereichen zu wechseln.

Da Vastrears Ordonanz es sich nicht nehmen lässt, per Bildfunk mit der Geisel zu sprechen, ist es dem Posbi möglich die Gestalt von Satwa anzunehmen. Klar, nach ein paar Sekunden optischen Eindrucks, kann der Posbi sogar das Irismuster nachbilden und geht als Satwa durch. Hoch lebe die moderne Sicherheitstechnik.

Dank der schlappen Sicherheitstechnik gelingt es Jawna Togoya über die Kommunikationssysteme des Handelsstern Kontakt zu Gucky aufzunehmen. Und wo wir gerade bei schlapper Sicherheitstechnik sind: Es gelingt dem Posbi ebenso die Energieschirme zu deaktivieren, die die einzelnen Bereiche von FATICO voneinander trennen. ROTALARM.

Perry, Gucky, Lloyd/Tschubai und Pral sind mittlerweile wieder in der MIKRU-JON gewesen und rüsten sich neu aus. Nun gelingt es Perry mithilfe seines B-Controllers die Systeme von FATICO zu rebooten. Während die Systeme wieder hochfahren (Windows?) ist FATICO hilflos und Atlan erscheint mit seinen 40.000 Einheiten. Vastrear erkennt, dass er keine Chance hat, schickt seine Schiffe in das sichere Verderben, um seinen eigenen Rückzug zu decken. Satwa begleitet ihn auf der Flucht. Da er aber über einen C-Controller verfügt, sperrt er alle Funktionen des Handelssterns.

Perry, Atlan und Konsorten besetzen den Handelsstern, müssen jedoch erkennen, dass sie mit FATICO nichts anfangen können, da ja alle Funktionen gesperrt sind.

Uff, ist klar, mit fünf Personen (teilweise mit Psi-Fähigkeiten) »erobert« man so einen Handelsstern mit fast 2500 Kilometer Durchmesser. Man hat zwar keine Ahnung, aber die Gegner glücklicherweise auch nicht. Der Nutzen des Ganzen geht auch ziemlich gen Null. Über die Sicherheitstechnik, sei es im Stardust-System, wo jahrzehnte alte Codes noch funktionieren, oder jetzt an Bord des Handelssterns, mag ich gar nicht nachdenken. Ist eine Art Deus ex machina der aktuellen Handlung.

Meiner unbedeutenden Meinung nach ist die Handlung des Heftes völlig unglaubwürdig. Dank Lukas´ Schreibe aber zumindest flüssig zu lesen.

GEFANGENE DES HANDELSSTERNS
PERRY RHODAN 2544
Leo Lukas
Heftroman
Verlagsunion Pabel-Moewig
ca. 60 Seiten, € 1,85

Coverabbildung Copyright VPM

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