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PR 2541 - GEHEIMPROJEKT STARDUST - Christian Montillon

Cover Geheimprojekt StardustAutor: Kyr

Endlich geht sie hier weiter, die kleine Kolumne mit den (jetzt nicht mehr) aktuellen PERRY RHODAN-Heften. Die Verzögerung ist zum einen der Fußball-Weltmeisterschaft geschuldet, zum anderen dem (gefühlt) längsten Roman dieses Zyklus. Ich habe das Heft zweimal wieder von vorne begonnen. Sei's drum: Erstmal zur Handlung.

Wir hatten im letzten Heft den Siganesen und ehemaligen Administrator des Stardust-Systems Vorremar Corma verlassen, als er in das militärische Sperrgebiet eingedrungen war, entdeckt und beschossen wurde.
Nun wurde er nicht erschossen, sondern »nur« betäubt und so haben wir die Gelegenheit, ihn in einem zweiten Roman zu verfolgen.

Corma wird bei der Furtok Interstellar Company gefangengehalten, allerdings auch nicht schlecht behandelt. Nach etwas Hickhack erfährt Corma von Administrator Whistler, dass beabsichtigt war einen systemumspannenden Paratronschirm zu errichten, als sich die Schiffe der Frequenz-Monarchie näherten. Die Anlage war nicht fertig, Teile davon explodierten. Das genau zu dem Zeitpunkt an dem sich der Sextadim-Schleier aufbaute.

Es gibt noch eine zweite Handlungsebene mit Stuart Lexa und Sean Legrange, die mit ihrem Schiff KATARAKT und diversen weiteren Schiffen außerhalb des Stardust-Systems unterwegs sind, als sich der Sextadim-Schirm aktivierte. Die können nun alle nicht mehr in das Stardust-System zurück, eben wegen dem Sextadim-»Schleier«.

Am Rande dieses Schleiers können sie Schiffe der Frequenz-Monarchie und so genannte Kugelstumpf-Raumer beobachten, die sich irgendwann gegenseitig bekämpfen. Irgendwann messen die Orter ein merkwürdiges UHF-Signal an. Ein offenbar davon ausgehender Mentaldruck macht den Mannschaften der Raumer in Form von Kopfschmerzen schwer zu schaffen.

Wenig später erscheint ein zweites, stärkeres UHF-Signal. Bei diesen beiden UHF-Quellen handelt es sich um die Entitäten VATROX-DAAG und VATROX-VAMU. Und weil VATROX-VAMU so viel stärker ist, vertreibt es/er VATROX-DAAG und die Einheiten der Frequenz-Monarchie.

Einige Tage später beginnt der Sextadim-Schleier zu flackern, was auf den von den Jaranoc gebauten Hyperdim-Perferator zurückzuführen ist und wird für VATROX-VAMU und die Kugelstumpf-Raumer der Jaranoc durchlässig. VATROX-VAMU durchquert den Schleier und an Bord der KATARAKT beginnen alle sich mächtig Sorgen zu machen.

Abgesehen davon, dass in diesem Roman wirklich wenig geschieht; ich kann immer noch nichts mit dem Siganesen Corma anfangen. Alles zieht sich endlos dahin. Allenfalls interesant: Die Verschwörungstheorien von Corma. Mal sehen, ob die »neuen« Mutanten Fakt sind.

Nun gut, nach zwei Heften ist nun also VATROX-VAMU endlich eingetroffen, konnte den Sextadim-Schleier durchdringen und wird bestimmt nicht sofort der Kumpel der Terraner im Stardust-System, weil die ja auch was gegen die Frequenz-Monarchie haben. Als Spannungsbogen jedoch eher dürftig.

Montillon gibt sich Mühe. Er versucht die Charaktere zu zeichnen, aber die dünne Handlung gleicht das nicht aus.

Im nächsten Heft dann »Shandas Visionen«. Der Titel lässt mich darauf hoffen, dass an den Mutanten des Stardust-Systems was dran ist. Allerdings befürchte ich zugleich, dass es eine Art Mutanten-Corps wie zur Zeiten der Dritten Macht geben wird, was nicht gerade innovativ zu nennen ist.

Lesn mer mal, dann seh mer scho.

GEHEIMPROJEKT STARDUST
PERRY RHODAN 2541
Christian Montillon
Heftroman
Verlagsunion Pabel-Moewig
ca. 60 Seiten, € 1,85

Coverabbildung Copyright VPM

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